20 Jahre Einrichtungsplanung - 10 Jahre Tischlerdienst

Ganz am Anfang stand eine gediegene Ausbildung, danach viele Jahre in verschiedenen Top-Unternehmen der Möbelbranche. So konnte ich die Küchenbranche, die Holzspielwaren- und Einrichtungsbranche praktisch von innen erleben, um mich dann, gemeinsam mit Gleichgesinnten dem Tischlerthema zuzuwenden.

Nach kürzester Zeit war für mich klar:

Es gibt nichts Schöneres, als mit meinen Kunden gemeinsam an Ihren Träumen und Wünschen zu arbeiten und ihre Wohnträume zu entwickeln.


So waren es vor allem die Privatkunden im Heimatort und der näheren Umgebung, denen ich zu Diensten sein durfte. Die Wohnzimmer und Kinderzimmer, Jugendzimmer, Küchen und Vorräume aus der Zeit vor 20 Jahren sind heute noch zeitlose Klassiker und alle in bestem Betrieb, wovon ich mich bei einer Fototour mit einem Profifotografen erst vor kurzem überzeugen konnte.

Im Jahre 2006 gab es wieder eine interessante Situation, die mich und die Entwicklung meiner Unternehmen beeinflussen sollte. Eines Tages stand ich im Baumarkt und hielt ein paar Schrauben in der Hand, die ich für ein kleines Projekt im eigenen Haus brauchte. Es war die Zeit der großen Baumarkt Welle. Alle überschlugen sich, den kleinsten Preis zu bieten, Handwerker waren selten und teuer und die ganze Welt verschrieb sich dem Handwerken. „Oder doch nicht?“ dachte ich mir.

Die Idee war: Wenn man diese Produkte nur mehr im Baumarkt und nicht mehr im Fachhandel bekommt, wenn man sich alles selber machen kann, MUSS man dann auch alles selber machen. Es gibt ja außer dem grauen, dunkelgrauen und tiefschwarzen Arbeitsmarkt kein legales Angebot für die kleinen Arbeiten an Haus und Garten.

Jeder Tischler, Maler, Baumeister möchte die schönsten Meisterstücke fertigen, am liebsten das komplette Haus bauen, anmalen und einrichten, aber ein Haus lebt sehr lange, und es muss sich der Situation anpassen. Es wächst mit den Kindern, die im Haus wohnen und muss gebrechlichen Menschen dienen, manchmal Spielplatz, manchmal barrierefreier Raum sein. Da ist kein Platz für Meisterstücke, sondern Bedarf an kundenorientiertem Denken.

Ein weiterer Gedanke, der mich antreibt ist das Thema der Ressourcenverschwendung, die in der heutigen Welt der Wirtschaft Platz greift. Wenn man annähernd weiß, wieviel tausende Liter Wasser zur Herstellung eines T-Shirts verschmutzt werden und dann sieht, wie mit dieser Bekleidung umgegangen wird, wenn man die Produktionskosten und die Umweltbelastung bei der Herstellung von Spanplatten kennt und dann immer leidet, wie dieses wertvolle Material am Markt verschleudert wird, und es so wertlos gemacht wird (kost fast nix….), dann sollte man dagegen halten.

So will ich jenen Menschen, die der Wegwerfgesellschaft etwas entgegensetzen möchten, auch eine Möglichkeit bieten, dies zu tun.

Was haben wir gemacht? Wir haben angeboten, den Wohnungs- und Hausbesitzern die unangenehmen Arbeiten abzunehmen. Manche unserer Kunden können wegen des fortgeschrittenen Alters nicht mehr auf die Leiter klettern, andere sind begnadete Künstler und keine Handwerker, können keinen Schraubenzieher halten, wieder andere verbringen Ihre Zeit lieber anders als mit Hammer und Nagel.

Für all diese Leute haben wir den Tischlerdienst entwickelt und ausgebaut. Heute haben wir eine Vielzahl an Dienstleistungen im Programm, die alle ihre Abnehmer finden.

Wir bieten alles an, was mit Holz und Möbeln zu tun hat, ob es nun das Festschrauben eines Scharnieres ist oder eine komplette Übersiedlung einer Wohnungseinrichtung samt Umbau der Möbel, ob ein Fensterbeschlag nachgestellt werden muss oder der Kunde eine Pergola auf die Holzterrasse stellen will.

Als interessierte „Universaltischler“ ist uns keine Arbeit zu schade oder zu klein. Andere mögen in ihren Arbeiten die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche sehen, wir sehen den Dienst am Kunden als höchstes Gut und mit jedem zufriedenen Kunden, jedem begeisterten Kunden steigt auch unsere Freude an unserer Arbeit.

Wir packen alles aus Holz gerne an, ob es gestrichen werden muss oder neu zusammengebaut, ob wir es erneuern oder austauschen.

Unser Tun hat eine große Gemeinsamkeit:

FREUDE an unserer Arbeit.